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Sicherheitstipps für Nutzer

Simple Verhaltensweisen für mehr Sicherheit bei der Nutzung öffentlicher Netze

Deine übermittelten Daten sollten immer von Ende-zu-Ende verschlüsselt werden, d.h. du verschlüsselst die Daten bevor sie deinen Computer verlassen, und erst der Zielserver entschlüsselt sie wieder. Alles andere ist trügerische Sicherheit, da es immer einen Weg gibt, Daten auf dem Weg abzugreifen (sogar per Kabel via DSL-Anschluss, wie Snowden uns zeigte). Wir haben eine kurze Liste mit Sicherheitstipps zusammengestellt.

Hier eine Übersicht der Empfehlungen

  • Webseiten auf denen Informationen (Anmelde- oder persönliche Daten) übermittelt werden nur per HTTPS abrufen
  • E-Mail-Programme sollten immer auf TLS/SSL oder STARTTLS konfiguriert werden. (Von jedem modernen Mailanbieter unterstützt, darunter auch die bekannten kostenlosen wie z.B. GMX, Web.de, wenn nicht: Anbieter wechseln!)
  • Bei Smartphone-Apps muss immer eine gesonderte Prüfung der einzelnen App erfolgen. Grundsätzlich sind solche Apps aber auch in der Lage TLS/SSL zu nutzen, die Umsetzung hängt jedoch vom Sicherheitsbewusstsein des jeweiligen App-Programmierers ab.
  • Falls man auf Webseiten zugreifen möchte, die kein HTTPS implementieren, kann man sich mit einem (kostenpflichtigen) VPN-Anbieter behelfen. Alternativ kann man auch (kostenlos) per TOR surfen. Beide Möglichkeiten bieten Verschlüsselung vom eigenen Gerät bis zu einem Server im Internet (dem man dann aber natürlich wieder vertrauen muss, im Fall von TOR sogar dem gesamten TOR-Netzwerk). Einige Heimrouter (z.B. Fritzbox) ermöglichen die Einrichtung eines solchen VPN-Endpunkts auch zu Hause, sodass man von Unterwegs seinen Datenverkehr immer über den heimischen DSL-Anschluss ausleiten kann.
  • Die größte Gefahr besteht seit jeher durch gefährliche Downloads im Internet, durch die fast alle Malware-Installationen erfolgen. Virenscanner helfen da, bieten aber auch keinen hundertprozentigen Schutz. Jeder Nutzer muss daher wachsam sein, und unseriöse Downloadquellen und E-Mail-Anhänge meiden, technische Lösungen sind da nicht die Antwort.
  • Wenn über einen Windows-Computer eine neue Verbindung zu Freifunk hergestellt wird, sollte der User „Öffentliches Netzwerk“ bei der Meldung von Windows auswählen, um die restriktivsten Sicherheitseinstellungen zu wählen.

Mehr über Sicherheit erfahren

Weitere Hinweise gibt es z.B. bei der Electronic Frontier Foundation https://ssd.eff.org/ oder auf den Seiten des Vereins Digitalcourage e.V. unter https://digitalcourage.de/support/digitale-selbstverteidigung.

Unsere Empfehlungen decken sich weiterhin mit den offiziellen Empfehlungen zur Sicherheit bei Nutzung von öffentlichen Hotspots des zuständigen Ministeriums in NRW https://www.mbem.nrw/de/unterwegs-im-oeffentlichen-wlan-aber-gut-geschuetzt.

Hast du noch weitere Fragen oder Ergänzungen zur Sicherheit?
Schreib uns eine Nachricht, oder komme zu einem unserer Treffen!